Der Jambulbaum

Die heilige Arzneipflanze gegen Diabetes mellitus

Der Jambulbaum, auch Syzygium cumini genannt, gehört zu den Myrtengewächsen und erreicht eine durchschnittliche Wuchshöhe von 6-20m. Er zählt zu den schnell wachsenden Bäumen, erreicht seine endgültige Wuchshöhe jedoch erst nach ca. 40 Jahren. Die Früchte des Baumes sind rot bis schwarz gefärbt und enthalten ein weißlich bis rot gefärbtes Fruchtfleisch, welches einen sauren bis süßen Geschmack hat und zusammenziehend (adstringierend) wirkt. Geeignete Sorten können roh als Obst verzehrt oder verarbeitet werden. Aus den Früchten werden Saft, Wein, Spirituosen und Essig produziert. Im Fruchtfleisch eingebettet befinden sich bis zu fünf Samen.

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Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den gesamten indischen Subkontinent bis nach Australien. Der Baum wird in seiner Heimat als heiliger Baum verehrt und neben buddhistischen Tempeln gepflanzt, da er der Überlieferung nach der Gottheit Krishna geweiht ist. Neben den essbaren Früchten führte auch der medizinische Nutzen des Jambulbaums, vor allem in der Behandlung von Diabetes mellitus, dazu, dass der Baum mittlerweile auch auf karibischen Inseln, Florida und Mauritius kultiviert wird.

Die Wirksamkeit dieser Pflanze für die Behandlung der Zuckerkrankheit ist seit langem bekannt und wird in der asiatischen und ajurvedischen Volksmedizin seit langem erfolgreich eingesetzt. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Jambulbaum in Europa bereits für die Behandlung der Zuckerkrankheit verwendet und befand sich in medizinisch-pharmazeutischen Nachschlagewerken. Neben der antidiabetischen Anwendung wird der Wirkstoff des Syzygium cumini auch für die Linderung der Beschwerden von Magen, Pankreas sowie bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und anderen Krankheiten eingesetzt. Medizinische Verwendung finden vor allem Samen, Früchte, Rinde und Blätter des Jambulbaums. Eine blutzuckersenkende Wirkung wurde insbesondere für die Samen und Früchte nachgewiesen.

Glycowohl enthält daher als Wirkstoff eine Urtinktur aus den getrockneten Früchten des Syzygium cumini. Diese wird nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuches hergestellt. Dabei wird die gesamte Frucht inklusive der Kerne verwendet, das heißt, alle relevanten Stoffe mit antidiabetogener Wirkung sind in der Urtinktur enthalten. Der Begriff Urtinktur stammt aus der Homöopathie. Die Urtinktur ist eine konzentrierte flüssige Zubereitung, die entweder durch Mischen eines pflanzlichen Presssaftes mit Alkohol, durch Auszug pflanzlicher Ausgangsstoffe oder aus Nosoden gewonnen wird. Die Urtinktur enthält messbare Inhaltsstoffe in ihrer höchsten Konzentration und ist daher höchst wirkungsvoll.

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