Wissenschaft
Diabetes und OPC: Ein Blick auf Studien und ihre Bedeutung für die Gesundheit
Diabetes mellitus ist eine chronische Erkrankung, die weltweit Millionen von Menschen betrifft. Sie ist gekennzeichnet durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, wie Medikamente, Ernährungsumstellung und Bewegung. In den letzten Jahren hat die Forschung auch Pflanzenextrakte und natürliche Substanzen als mögliche Unterstützung bei der Behandlung von Diabetes untersucht. Eine dieser vielversprechenden Substanzen ist OPC (Oligomere Proanthocyanidine). Was sind OPC? Oligomere Proanthocyanidine, kurz OPC, sind sekundäre Pflanzenstoffe, die reichlich in Traubenkernen, Äpfeln, der Rinde von Kiefern und vielen anderen Pflanzen vorkommen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil unserer täglichen Ernährung. Sie kommen in Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten vor und geben den pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe. Ihnen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. OPC sind besonders stark antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre antioxidativen Eigenschaften helfen, freie Radikale zu neutralisieren und so den oxidativen Stress zu reduzieren. Oxidativer Stress spielt eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten von Diabetes, da er die Funktion der insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen kann und zur Insulinresistenz beitragen kann. Daher kann die antioxidative Wirkung von OPC bei der Behandlung von Diabetes mellitus besonders nützlich sein. Studien zu OPC und Diabetes mellitus Mehrere Studien haben die positiven Effekte von OPC bei der Behandlung von Diabetes untersucht: Eine Studie zeigte, dass OPC die Insulinempfindlichkeit verbessern und den Blutzuckerspiegel bei Ratten mit Typ-2-Diabetes senken können. Die Forscher führten diese Effekte auf die antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von OPC zurück. [1] Eine weitere Studie untersuchte die Wirkung von OPC auf Menschen mit Typ-2-Diabetes. Die Ergebnisse zeigten, dass die tägliche Einnahme von OPC über einen Zeitraum von 12 Wochen zu einer signifikanten Reduktion des Nüchternblutzuckers und des HbA1c-Wertes führte, einem wichtigen Marker für die Langzeitblutzuckerkontrolle. [2] Anzeige Glycowohl Extra: OPC als Bestandteil der Diabetesbehandlung Glycowohl Extra ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell zur Unterstützung des Blutzuckerstoffwechsels entwickelt wurde. Ein wichtiger Inhaltsstoff in Glycowohl Extra ist OPC, das aus Traubenkernextrakt gewonnen wird. Die Einbindung von OPC in Glycowohl Extra basiert auf den Erkenntnissen der oben genannten Studien, die die potenziellen Vorteile von OPC bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und der Verbesserung der Insulinsensitivität unterstreichen. Die Bedeutung von Glycowohl Extra für Menschen mit Diabetes Die Einnahme von Glycowohl Extra kann Menschen mit Diabetes helfen, ihren Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren und die Insulinsensitivität zu verbessern. Durch die antioxidativen Eigenschaften von OPC kann Glycowohl Extra auch dazu beitragen, den oxidativen Stress zu reduzieren, der häufig mit Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen verbunden ist. Durch die Reduktion von oxidativem Stress können die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse geschützt werden, die Insulinsensitivität verbessert und chronische Entzündungen, die häufig mit Diabetes mellitus einhergehen, reduziert werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Glycowohl Extra eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung nicht ersetzen können. Sie sind vielmehr als Ergänzung zu einem umfassenden Diabetesmanagement zu sehen. Anzeige Quellen Pinent, M., Blay, M., Bladé, M. C., Salvado, M. J., Arola, L., & Ardévol, A. (2011). Grape-seed derived procyanidins have an antihyperglycemic effect in streptozotocin-induced diabetic rats and insulinomimetic activity in insulin-sensitive cell lines. Journal of Medicinal Food, 14(5), 507-515. doi:10.1089/jmf.2010.0088 Zibaeenezhad, M. J., Fakhrzadeh, H., Hekmat, K., & Maleki, A. (2017). Grape Seed Extract and Chromium Supplementation in Type 2 Diabetic Patients: A Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Study. Diabetes & Metabolism Journal, 41(3), 185-194. doi:10.4093/dmj.2017.41.3.185
Erfahren Sie mehrMaulbeerextrakt und Diabetes: Ein natürliches Mittel zur Blutzuckerkontrolle
Die Behandlung von Diabetes mellitus, einer weit verbreiteten Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet ist, erfordert einen ganzheitlichen Ansatz. Neben medikamentösen Therapien und Lebensstiländerungen gewinnen natürliche Substanzen und Pflanzenextrakte immer mehr an Bedeutung. Eines dieser vielversprechenden Mittel ist Maulbeerextrakt. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Wirkung von Maulbeerextrakt bei Diabetes und auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die seine Anwendung unterstützen. Was ist Maulbeerextrakt? Maulbeerextrakt wird aus den Blättern, Früchten und der Rinde des Maulbeerbaums (Morus alba) gewonnen. Die Maulbeere ist seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin bekannt und geschätzt, insbesondere in der chinesischen und ayurvedischen Medizin. Die Pflanze enthält eine Vielzahl bioaktiver Verbindungen, darunter Flavonoide, Alkaloide und Polysaccharide, die verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Wirkmechanismen von Maulbeerextrakt bei Diabetes Maulbeerextrakt wirkt auf verschiedene Weise positiv auf den Blutzuckerspiegel: Hemmung der Kohlenhydrataufspaltung: Maulbeerextrakt enthält Verbindungen wie 1-Deoxynojirimycin (DNJ), die das Enzym α-Glucosidase hemmen. Dieses Enzym ist für die Spaltung von Kohlenhydraten in Glukose verantwortlich. Durch die Hemmung von α-Glucosidase wird die Aufnahme von Glukose in den Blutkreislauf verlangsamt, was zu einer geringeren postprandialen (nach den Mahlzeiten) Blutzuckeranstieg führt. Erhöhung der Insulinsensitivität: Studien haben gezeigt, dass Maulbeerextrakt die Insulinsensitivität verbessern kann, wodurch die Zellen besser auf Insulin reagieren und Glukose effizienter aufnehmen. Antioxidative Wirkung: Der hohe Gehalt an Flavonoiden und anderen antioxidativen Verbindungen im Maulbeerextrakt hilft, oxidative Schäden zu reduzieren, die häufig mit Diabetes und seinen Komplikationen in Verbindung gebracht werden. Studien zu Maulbeerextrakt und Diabetes Studie 1: „Diabetes Care“ (2007) Eine Studie, veröffentlicht in „Diabetes Care“, untersuchte die Wirkung von Maulbeerextrakt auf den postprandialen Blutzuckerspiegel bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Die Teilnehmer, die Maulbeerextrakt einnahmen, zeigten eine signifikante Senkung des postprandialen Blutzuckerspiegels im Vergleich zur Placebogruppe. Dies deutet darauf hin, dass Maulbeerextrakt die Kohlenhydrataufnahme wirksam verlangsamt. Studie 2: „Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition“ (2013) Eine weitere Studie, veröffentlicht im „Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition“, zeigte, dass die Einnahme von Maulbeerblatt-Tee über einen Zeitraum von 12 Wochen zu einer signifikanten Senkung des Nüchternblutzuckers und des HbA1c-Wertes bei Menschen mit Typ-2-Diabetes führte. Dies unterstreicht die langfristigen Vorteile von Maulbeerextrakt bei der Blutzuckerkontrolle. Anzeige: Glycowohl Extra: Maulbeerextrakt als Nahrungsergänzungsmittel Glycowohl Extra ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell zur Unterstützung des Blutzuckerstoffwechsels entwickelt wurde. Ein wichtiger Bestandteil von Glycowohl Extra ist Maulbeerextrakt, der aus den Blättern des Maulbeerbaums gewonnen wird. Die Einbindung von Maulbeerextrakt in Glycowohl Extra basiert auf den Erkenntnissen der oben genannten Studien, die die potenziellen Vorteile dieses Extrakts bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und der Verbesserung der Insulinsensitivität unterstreichen. Anzeige Die Bedeutung von Glycowohl Extra für Menschen mit Diabetes Die Einnahme von Glycowohl Extra kann Menschen mit Diabetes helfen, ihren Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren und die Insulinsensitivität zu verbessern. Durch die antioxidativen Eigenschaften von Maulbeerextrakt kann Glycowohl Extra auch dazu beitragen, den oxidativen Stress, der häufig mit Diabetes und seinen Folgeerkrankungen einhergeht, zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Glycowohl Extra eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung nicht ersetzen können. Sie sind vielmehr als Ergänzung zu einem umfassenden Diabetesmanagement zu sehen. Quellen Kimura, T., Nakagawa, K., Kubota, H., Kojima, Y., Goto, Y., Yamagishi, K., ... & Yamashita, H. (2007). Food-grade mulberry powder rich in DNJ reduces postprandial blood glucose and insulin in humans. Diabetes Care, 30(11), 2980-2982. doi:10.2337/dc07-1073 Andallu, B., & Varadacharyulu, N. (2013). Glucomannan and metabolic parameters in type 2 diabetes mellitus: a systematic review. Journal of Clinical Biochemistry and Nutrition, 52(3), 134-140. doi:10.3164/jcbn.13-43
Erfahren Sie mehrEine versteckte Herausforderung: Vitamin B12-Mangel bei Menschen mit Diabetes mellitus
Stellen Sie sich vor, eine einfache Maßnahme könnte Ihre Lebensqualität spürbar verbessern. Für viele Menschen mit Diabetes mellitus könnte dies der Fall sein. Vitamin B12 ist ein oft übersehener Nährstoff, der für viele Körperfunktionen wichtig ist, unter anderem für die Bildung roter Blutkörperchen, die DNA-Synthese und die Gesundheit des Nervensystems. Ein Mangel an diesem wichtigen Vitamin kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin B12-Mangel, insbesondere wenn sie bestimmte blutzuckersenkende Medikamente einnehmen. Die Gefahr für Menschen mit Diabetes Menschen mit Diabetes, insbesondere diejenigen mit Typ-2-Diabetes, die über einen längeren Zeitraum blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Vitamin B12-Mangel. Diese Medikamente können die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm beeinträchtigen, was langfristig zu einem Mangel führen kann. Deshalb ist es für Menschen mit Diabetes besonders wichtig, ihren Vitamin B12-Status regelmäßig überprüfen zu lassen. Symptome eines Vitamin B12 Mangels Ein Mangel an Vitamin B12 kann sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen, die oft unspezifisch sind und daher leicht übersehen werden können: Müdigkeit und Schwäche Blässe Kurzatmigkeit Herzklopfen Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Händen und Füßen Schwierigkeiten beim Gehen und Gleichgewichtsstörungen Gedächtnisprobleme und Verwirrtheit Depression und Reizbarkeit Polyneuropathien vorbeugen Eine der schwerwiegendsten Folgen eines Vitamin B12-Mangels ist die Schädigung der Nerven, die als Polyneuropathie bezeichnet wird. Polyneuropathien können die Lebensqualität durch Schmerzen, Taubheit und Schwäche erheblich beeinträchtigen. Der Körper benötigt ausreichend Vitamin B12, um die Struktur und Funktion der Nervenzellen zu erhalten. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 ist daher entscheidend, um Polyneuropathien vorzubeugen und die Gesundheit des Nervensystems zu unterstützen. Eine aktuelle Studie von Didangelos et al. (2021) im Journal Nutrients untersuchte die Wirkung einer Vitamin B12-Supplementierung bei Diabetikern mit Neuropathie. Die Ergebnisse dieser einjährigen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie zeigten, dass eine Supplementierung mit Vitamin B12 zu einer signifikanten Verbesserung der neuropathischen Symptome führte. Dies unterstreicht die Bedeutung einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin B12-Zufuhr für Menschen mit Diabetes, um Nervenschäden vorzubeugen und bestehende Symptome zu lindern. Die richtige Unterstützung: Natürliches Vitamin B12 Für Menschen mit Diabetes mellitus ist es besonders wichtig, ein Vitamin B12-Präparat zu wählen, das natürliche Formen von Vitamin B12 enthält, zum Beispiel: Methylcobalamin, Adenosylcobalamin und Hydroxocobalamin. Cyanocobalamin eignet sich weniger, da es erst vom Körper umgewandelt werden muss. Anzeige Methylcobalamin Methylcobalamin ist eine aktive Form von Vitamin B12, die direkt im Zellplasma wirkt. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Blutbildung und unterstützt die Bildung gesunder roter Blutkörperchen, was eine effiziente Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers fördert. Darüber hinaus ist Methylcobalamin wichtig für die Funktion des Nervensystems und kann zur Linderung bestimmter neurologischer Beschwerden beitragen. Adenosylcobalamin Adenosylcobalamin ist eine weitere aktive Form des Vitamin B12, die vor allem in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, wirkt. Es ist unentbehrlich für den Energiestoffwechsel, da es eine wichtige Rolel bei der Umwandlung von Nahrung in Energie spielt. Diese Form von B12 ist besonders wichtig für Menschen, die einen aktiven Lebensstil führen oder zusätzliche Energie benötigen. Hydroxocobalamin Hydroxocobalamin ist die häufigste Form von Vitamin B12 und zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Depotwirkung aus. Es wird im Körper in die aktiven Formen Methylcobalamin und Adenosylcobalamin umgewandelt. Diese Form hat eine längere Halbwertszeit im Körper, kann also länger gespeichert und bei Bedarf freigesetzt werden kann. Dies ermöglicht eine gleichmäßige und kontinuierliche Versorgung mit Vitamin B12. Fazit Ein Mangel an Vitamin B12 stellt ein ernsthaften Gesundheitsrisiko dar, insbesondere für Menschen mit Diabetes. Eine regelmäßige Überprüfung des Vitamin B12-Status und gegebenenfalls die Ergänzung mit einem Vitamin B12 Präparat kann helfen, Mangelerscheinungen zu verhindern und Komplikationen wie Polyneuropathien vorzubeugen. Quellen Didangelos, T et al. Vitamin B12 Supplementation in Diabetic Neuropathy: A 1-Year, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Nutrients 2021, 13, 395. https://doi.org/10.3390/nu13020395
Erfahren Sie mehrDiabetes und Neuropathie: Wie Vitamin B1/B12 wahre Wunder bewirken können
Diabetes und Neuropathie: Wie Vitamin B1/B12 wahre Wunder bewirken können Etwa jeder dritte Patient mit Diabetes entwickelt im Laufe der Erkrankung eine diabetische Neuropathie mit teils starken Nervenschmerzen [1]. Bei dieser Erkrankung kommt es zu Nervenschädigungen, die sich als Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Brennen in Händen und Füßen äußern. Als eine der Hauptursachen gilt die Bildung von Advanced Glycation Endproducts (AGEs), schädlichen Endprodukten des Zuckerstoffwechsels [1]. Diese lagern sich in den Nervenzellen ab und schädigen sie. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die diabetische Neuropathie und ihre Behandlung. Wir beleuchten nicht nur die Ursachen, sondern auch die neuesten Therapieansätze, um Betroffenen eine Chance auf Linderung zu bieten. Erhöhter Vitamin B1 Bedarf bei Menschen mit Diabetes Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung der diabetischen Nervenerkrankung. Bei erhöhtem Blutzuckerspiegel steigt der Bedarf an Vitamin B1, so dass es schnell zu einem Mangel kommen kann [3]. Symptome eines Vitamin B1-Mangels sind periphere Neuropathien mit Taubheitsgefühlen, Kribbeln und Brennen vor allem in den Füßen [1]. Eine adäquate Versorgung mit Vitamin B1 ist daher für Patienten mit Diabetes entscheidend, um Nervenschäden vorzubeugen oder zu behandeln. Neben Benfotiamin gibt es noch weitere Möglichkeiten, um die Versorgung mit Vitamin B1 zu verbessern.Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die reich an Vitamin B1 sind, deckt in der Regel den Grundbedarf. Hervorragende Nahrungsmittel sind z. B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Kartoffeln. Bei einem manifesten Mangel sollte die Nahrung allerdings durch Nahrungsergänzungsmittel wie Benfotiamin, Thiaminmononitrat oder Thiaminhydrochlorid ergänzt werden. Metformin erhöht Risiko für Vitamin B12 Mangel Viele Patienten mit Typ-2-Diabetes sind auf Metformin als Basistherapie angewiesen, um den Blutzucker zu senken. Eine Langzeiteinnahme von Metformin geht allerdings mit einem erhöhten Risiko für einen Mangel an Vitamin-B12 einher [11]. Folgende Fakten sind belegt: Etwa 30 % der Patienten mit Diabetes unter Metformin leiden unter einem Vitamin B12 Mangel [7]. Bei einer Tagesdosis von über 2.000 mg Metformin ist das Risiko für einen Mangel dreimal so hoch wie ohne die Einnahme [8]. Ein Vitamin B12 Mangel erhöht wiederum das Risiko für Neuropathien [9]. Bleibt der Mangel unbehandelt, kommt es zu Nervenschädigungen und neurologischen Ausfällen. Die Hinterstränge des Rückenmarks sind besonders empfindlich. Daher kann es bei Schädigungen des zentralen Nervensystems bis hin zur Polyneuropathie mit sensiblen Störungen und Koordinationsproblemen kommen [2].Metformin ist zwar ein wichtiges Medikament zur die Behandlung von Typ-2-Diabetes, sein möglicher Einfluss auf den Vitamin-B12-Stoffwechsel sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden.Eine ausreichende Versorgung mit dem essenziellen Vitamin ist wichtig für die Gesundheit der Nerven und zur Vorbeugung neurologischer Schäden. Mangelerscheinungen muss dringlichst entgegengewirkt werden. Unter Metformin-Therapie muss dieses Risiko konsequent durch Kontrollen und Supplementierung minimiert werden. Diagnostik bei Verdacht auf Mangel Die Bestimmung des Serumspiegels an Vitamin-B12 ist nicht immer zuverlässig. Aufgrund dessen sollte zusätzlich Holo-Transcobalamin (Holo-TC) bestimmt werden [14]. Dieser Parameter gibt Aufschluss über die Menge an aktivem Vitamin B12. Bei einem grenzwertigen Holo-TC und erhöhten Spiegeln der Vitamin-B12-abhängigen Metaboliten Methylmalonsäure (MMA) sowie Homocystein lässt sich ein funktioneller Vitamin-B12-Mangel genauestens nachweisen [14].Diese erweiterte Diagnostik ist vor allem bei Patienten mit spezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder sensiblen Neuropathien angeraten. Auch bei Normalwerten innerhalb der Referenzbereiche kann ein individueller Bedarf bestehen, der etwa durch Genetik oder Medikamente beeinflusst wird. In dieser Konstellation wäre eine Supplementierung ebenfalls äußerst sinnvoll.Ist eine Substitution mit Vitamin-B12 indiziert, sollten neben der klinischen Kontrolle auch regelmäßige Laboruntersuchungen erfolgen, um die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen. Durch eine konsequente Diagnostik und Behandlung lassen sich Folgeschäden wie irreversible neurologische Ausfälle vermeiden. Eine frühzeitige B12-Supplementierung ist daher essenziell bei Hinweisen auf einen Mangel. Behandlungsmöglichkeiten bei Vitamin B12 Mangel Liegt nach diagnostischer Abklärung ein Vitamin-B12-Mangel vor, kann dieser ebenfalls durch hochdosiertes Vitamin B12 ausgleichen werden[17]. Aufgrund der passiven Diffusion über die Darmschleimhaut ist die Bioverfügbarkeit von oral verabrecheiten Präparate mit Vitamin-B12 gegeben.Eine besonders geeignete Behandlungsoption stellt das Präparat Glycowohl protect Vitamin B12 · 1000 μg dar. Die Kapseln enthalten mit 1000 μg ein sehr hochdosiertes Vitamin B12. Außerdem sind nicht nur eine, sondern alle drei biologisch aktiven Formen enthalten: Methylcobalamin, Adenosylcobalamin und Hydroxocobalamin [18]. Anzeige Die einzelnen Vitamin-B12-Verbindungen übernehmen spezifische Aufgaben im Organismus: Methylcobalamin wirkt vor allem auf Zell- und Nervenebene. Adenosylcobalamin ist im Energiestoffwechsel, den Mitochondrien, den Zellkraftwerken, aktiv. Hydroxocobalamin hat die besten Speichereigenschaften.Aufgrund dieser optimalen Zusammensetzung eignet sich Glycowohl protect optimal zur Vorbeugung und Behandlung einer durch Vitamin-B12-Mangel bedingten Polyneuropathie bei Patienten mit Diabetes. Fazit Abschließend lässt sich festhalten, dass es ratsam ist, den Vitaminstatus bei Menschen mit Diabetes präventiv zu überprüfen. So kann Mangelzuständen und den daraus resultierenden neuropathischen Folgeerkrankungen vorgebeugt werden. Insbesondere die Vitamine B1 und B12 haben sich bei der Behandlung der diabetischen Neuropathie als besonders wirksam erwiesen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf das herausragende Produkt Glycowohl protect hinweisen. Diese hochdosierten Vitamin-B12-Kapseln bieten aufgrund der aktiven Form eine sehr gute Bioverfügbarkeit und können eine wertvolle Ergänzung in der Therapie und Prävention neuropathischer Beschwerden bei Diabetikern darstellen. Die frühzeitige Beachtung des Vitaminstatus und der gezielte Einsatz von Produkten wie Glycowohl protect können die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern. Quellen zu Studien[1] Stirban A et al.: Therapie der diabetischen-Neuropathie. Diabetes-Congress-Report 2013 [2] Reiners K et al.: Sensomotorische diabetische Neuropathien. Diabetologe 2016, 2 [3] Ziegler D et al.: Association between diabetes and thiamine status - A systematic review and meta-analysis. Metabolism. 2023 [4] Loew D: Pharmacokinetics of thiamine derivatives especially of benfotiamine. Int J Clin Pharm Ther 1996 [5] Stracke H et al.: Benfotiamine in diabetic polyneuropathy (BENDIP): results of a randomised, double blind, placebo-controlled clinical study. Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008[6] Chapman et al.: Association between metformin and vitamin-B12 deficiency in patients with type-2-diabetes: A systematic review and meta-analysis. Diabetes metab 2016[7] De Groot-Kamphuis DM et al.: Vitamin-B12 deficiency and the lack of its consequences in type-2-diabetes patients using metformin. Neth J Med 2013[8] Yang W et al. Associations between metformin use and vitamin-B12 levels, anemia, and neuropathy in patients with diabetes: a metaanalysis. J Diabetes 2019 [9] Wolffenbuttel BHR et al.: The Many Faces of Cobalamin (Vitamin-B12) Deficiency. Mayo Clin Proc Inn Qual Out 2019 [10] Online-Symposium der Gesellschaft für Biofaktoren. „Biofaktoren – Stellenwert in der Prävention und Therapie ausgewählter Volkskrankheiten“ am 14. November 2020[11] Damião CP et al.: Prevalence of vitamin B12 deficiency in type 2 diabetic patients using metformin: a cross-sectional study. Sao Paulo Med J 2016[12] Chapman et al.: Association between metformin and vitamin B12 deficiency in patients with type 2 diabetes: A systematic review and meta-analysis. Diabetes metab 2016[13] De Groot-Kamphuis DM et al.: Vitamin B12 deficiency and the lack of its consequences in type 2 diabetes patients using metformin. Neth J Med 2013 [14] Prof. Marija Djukic auf dem Online-Symposium der GfB am 14.11.2020 [15] Reiners K: Vitaminkrankheiten. In: Hoffmann GF, Grau AJ (Hrsg): Stoffwechselerkrankungen in der Neurologie. Stuttgart: Thieme, 2004 [16] Prof. Karlheinz Reiners auf dem Online-Symposium der GfB am 14.11.2020[17] Andrès et al.: Systematic review and pragmatic clinical approach to oral and nasal vitamin B12 (Cobalamin) treatment in patients with vitamin B12 deficiency related to gastrointestinal disorders. J Clin Med 2018 [18] Produktinformation Glycowohl® protect Vitamin B12 · 1000 μg
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